„WTF!“ – das war Amiras erster Gedanke, als sie die Tür zu einem alten Lagerraum in Berlin-Moabit aufstieß…
Nein, das ist nicht der Anfang einer neuen Netflix-Serie. Das ist die Story des rasanten und hochaktuellen Romans „Balagan“ von Mirna Funk. Am 11. Juni durften wir eine ganz besondere Autorenlesung in der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg erleben!
Im Rahmen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ haben die Stadtbibliothek Magdeburg, Miteinander e.V. und der Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt zu diesem inspirierenden Abend eingeladen. Mirna Funk – eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands – hat ihr neues Buch persönlich vorgestellt.
Worum geht’s?
Amira erwartet eigentlich nur „altes Zeug“, findet aber die seit dem Zweiten Weltkrieg verschollene Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie. Und dann beginnt der absolute Balagan (hebräisch für Chaos). Verschenken? An einen Oligarchen verkaufen? Behalten? Als Zweifel an der Legalität auftauchen, muss sich plötzlich Amira rechtfertigen.
Ein messerscharf beobachteter Roman über die Suche nach Bodenhaftung in einer Welt, die aus den Fugen ist – von Berlin bis Tel Aviv.
„Bäm!“ – so kurz und treffend beschreibt Ronya Othmann das Buch. Und wir können nur zustimmen! Es war ein Abend voller Tiefe, Dynamik und ehrlicher Einblicke.
Im Ramen des Projektes Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt

