Am Montag, dem 2. November 2026, wurden im Forum Gestaltung die Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburg feierlich eröffnet. Der Abend verband künstlerische Ausdruckskraft mit der Würdigung eines besonderen persönlichen Engagements.

Ein Höhepunkt war die Verleihung des Hermann-Spier-Preises 2026 an Margarethe Rosine Aaltje Pepping aus Gouda in den Niederlanden. Der Preis wird vom Förderverein „Neue Synagoge Magdeburg“ e. V. gestiftet. Die Laudatio hielt Waltraut Zachhuber.

Mit Marga Pepping wurde eine außergewöhnlich engagierte Frau ausgezeichnet. Seit vielen Jahren unterstützt sie Stolpersteinverlegungen in Magdeburg und recherchiert die Lebensgeschichten jüdischer Menschen, insbesondere jener, die während der NS-Zeit in die Niederlande flohen. Ihre Arbeit verbindet die Erinnerung an die Vergangenheit mit persönlichen Begegnungen und dem Austausch zwischen Kulturen und Religionen.

Einen besonderen künstlerischen Akzent setzten Andrea Rivas, Laura García Aguilera und Lena Wenke. Mit zeitgenössischem Tanz zur Dichtung Hilde Domins eröffneten sie einen eindrucksvollen Zugang zu deren poetischer Welt.

Wir gratulieren Marga Pepping herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und danken allen Mitwirkenden für den gelungenen Eröffnungsabend!

Foto: Peter Wetzel

Radio-SAW-Hörfunk-Beitrag vom 04.11.2026 über Ihre Arbeit und den Hermann-Spier-Preis

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