In Sachsen-Anhalt droht eines der bedeutendsten Projekte zur Bewahrung des jüdischen Erbes zu scheitern. Der Förderverein Eisleber Synagoge e.V. kümmert sich bereits seit einem Vierteljahrhundert um das geschichtsträchtige Gebäude der Synagoge in Eisleben, das die NS-Zeit relativ unbeschadet überstanden hat.

Den Engagierten des kleinen Vereins ist bereits eine enorme Arbeit gelungen – die Außenhülle und das Dach wurden komplett saniert. Der nächste entscheidende Schritt ist nun der Innenausbau. Es ist geplant, die Synagoge in eine moderne Kunst-, Kultur- und Begegnungsstätte zu verwandeln, in der alle Einwohner und Gäste unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Glauben willkommen sind. Natürlich wird dieser Ort auch an das jüdische Leben in der Stadt erinnern.

Warum wird die Hilfe genau jetzt benötigt?
Durch bürokratische Spitzfindigkeiten fehlt den Ehrenamtlichen leider überraschend ein großer Teil ihres Eigenkapitals. Ohne dieses Geld wird das Projekt nicht nur gestoppt – der Verein steht kurz vor seinem 25. Jubiläum vor dem Aus.

Damit die Sanierung starten kann und die bereits bewilligten Fördermittel abgerufen werden können, muss der Verein das obligatorische Eigenkapital vorweisen. Aktuell fehlen noch 33.100 € von den erforderlichen 37.000 €. Gerade jetzt ist ein Begegnungszentrum in einem solch bedeutenden Raum wie einer Synagoge ein wichtiges Zeichen für ein weltoffenes Sachsen-Anhalt.

So können Sie das Projekt unterstützen:

Jede noch so kleine Spende kann die 25-jährige Arbeit der Ehrenamtlichen retten und dabei helfen, dieses einzigartige Kulturdenkmal wieder zum Leben zu erwecken.