Die erste Pita Party in Magdeburg wurde zu einem besonderen Tag der Begegnung, des Dialogs und des gemeinsamen Genusses.










Im Innenhof des Forum Gestaltung entstand eine offene, warme Atmosphäre, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen miteinander ins Gespräch kamen.
Warum Pita? Weil Pita in vielen Traditionen als gemeinsames Brot existiert – bei Jüdinnen und Juden, Syrerinnen und Syrern, Kurdinnen und Kurden, in der türkischen Küche.
Wir wollten zeigen, was uns verbindet: gemeinsame Pita, gemeinsamer Hummus, gemeinsame Sonne. Die Gäste tanzten israelische Tänze, nahmen am Workshop „Fake News erkennen“ teil, führten Gespräche mit Landesrabbiner Dr. Daniel Fabian und Rabbiner Igor Mendel Itkin im Format „Frag den Rabbiner“, Kinder entdeckten kreative Mitmachangebote, und im ganzen Hof erklang jüdische Musik.
Kulinarisch bot der Nachmittag eine Vielfalt aus jüdischer, arabischer und kurdischer Küche – darunter, gefüllter Fisch vom Landesrabbiner und Baklava, die PD Dr. Omar Kamil aus seiner eigenen Tradition zubereitete. Besonders symbolisch war die Übergabe des Besonders symbolisch war die Übergabe des Zuwendungsbescheids der Staatskanzlei für die Förderung der Jüdischen Kulturtage – mitten in einer Veranstaltung, die Vielfalt, Respekt und Miteinander sichtbar machte. Den Zuwendungsbescheid übergab Dr. Wolfgang Schneiß, Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen‑Anhalt und für Fragen des Antisemitismus.
Die Pita Party wurde gefördert durch das Land Sachsen‑Anhalt, durch „Demokratie Leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch die Partnerschaft für Demokratie in der Landeshauptstadt Magdeburg.
Unterstützt wurde das Projekt außerdem vom Forum Gestaltung und Synagogen-Gemeinden zu Magdeburg. Die erste Pita Party in Magdeburg setzte damit ein starkes Zeichen dafür, wie Kultur, Musik und gemeinsames Essen Menschen verbinden und neue Räume für Austausch und Verständnis schaffen.

