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Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff: „Jüdische Kultur gehört zu Sachsen-Anhalt“

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Landesregierung unterstützt landesweite Tage der jüdischen Kultur im Jahr 2026

Im Jahr 2026 wird es wieder landesweite Tage der jüdischen Kultur geben. Organisiert werden sie erneut vom jüdischen Landesverband in Kooperation mit den vier jüdischen Gemeinden im Land und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern. In den letzten Wochen hat die Koordinatorin des Projekts, Rimma Fil, intensiv am Konzept gearbeitet.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, zugleich Schirmherr der Tage, zeigt sich zufrieden: „Die jüdischen Kulturtage sind ein Zeichen für künstlerische Vielfalt, Freiheit und ein tolerantes Miteinander. Jüdische Kultur gehört in Sachsen-Anhalt dazu. Sie verbindet Tradition und Gegenwart. Die geplanten Veranstaltungen helfen, die reiche jüdische Tradition unseres Landes sichtbar zu machen, aber auch die bunte Vielfalt heutigen jüdischen Lebens. Und sie sind deutliche Zeichen gegen Antisemitismus.“

Rimma Fil betont: „Wir wollen zeigen, wie vielfältig und qualitätvoll jüdische Kultur in Sachsen-Anhalt war und ist. Ich lade herzlich ein, die geplanten Veranstaltungen zu besuchen oder zum Teil auch noch selber mitzuwirken.“

Das Jahr 2025 war mit Vorbereitungen und der Vernetzung mit regionalen Initiativen gut gefüllt. Im März 2026 folgt eine erste intensive Veranstaltungsphase mit Konzerten, Theateraufführungen, Filmreihen, wissenschaftlichen Vorträge, Ausstellungen, Stadtführungen, Lesungen, Gesprächsrunden und vielem mehr.

Darüber hat am 14.11 Pressemitteilungen der Ministerien Land Sachsen-Anhalt informiert 

Am 14. und 15. November fand im Berend‑Lehmann‑Museum in Halberstadt ein Offener Schabbat statt. Jan Riedel, Minister für Bildung des Landes Sachsen‑Anhalt, und Dr. Wolfgang Schneiß, Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen‑Anhalt und gegen Antisemitismus, nahmen als Ehrengäste an der feierlichen Havdala-Zeremonie teil. Dabei überreichten sie den Zuwendungsbescheid.