Theateraufführungen in Köthen und Halberstadt

Am 11. und 12. März 2026 wurde das Theaterstück „Entweder … Oder“ von Jean-Claude Grumberg in Sachsen-Anhalt gleich mehrfach aufgeführt. Die Veranstaltungen fanden in Köthen und Halberstadt statt und verbanden Theater mit anschließendem Publikumsgespräch.

Den Auftakt bildeten zwei Aufführungen am 11. März im Anna-Magdalena-Bach-Saal des Schlosses Köthen. Sowohl die Mittagsvorstellung als auch die Abendaufführung waren sehr gut besucht. Das Publikum nutzte im Anschluss intensiv die Gelegenheit zum Austausch über die Themen des Stücks, das auf eindringliche Weise Fragen von Erinnerung, Identität und Verantwortung berührt.

Am 12. März folgten zwei weitere Aufführungen in der Kammerbühne Halberstadt. Die Vormittagsvorstellung richtete sich vor allem an Schülerinnen und Schüler des Martineums und ermöglichte jungen Zuschauerinnen und Zuschauern einen unmittelbaren Zugang zum Theaterstück sowie zu den historischen und gesellschaftlichen Fragen, die darin angesprochen werden. Am Abend fand eine weitere öffentliche Aufführung statt, bei der das anschließende Gespräch erneut zeigte, wie stark das Stück zum Nachdenken und zur Diskussion anregt.

Die Aufführungen wurden im Rahmen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ vom der Landesverband der Jüdischen Gemeinden Sachsen-Anhalt organisiert und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern realisiert, darunter die Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen-Anhalt, die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, sowie lokale Partner in Köthen und Halberstadt.

Die Aufführungen machten deutlich, wie wichtig kulturelle Formate wie Theater für die Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Fragen sind. Der direkte Austausch mit dem Publikum nach den Vorstellungen bot Raum für persönliche Eindrücke, Fragen und weiterführende Gespräche.