Am 30. September und 1. Oktober 2026 fanden im Berend Lehmann Museum in Halberstadt zwei kreativ-künstlerische Projektnachmittage zum jüdischen Laubhüttenfest Sukkot statt. Gemeinsam mit der Kunstakademie Harz und dem Museum erlebten die Kinder der Horteinrichtung „Anne Frank“ zwei erlebnisreiche Tage.
Das Laubhüttenfest blickt auf einen rund 3.500 Jahre alten bibлischen Ursprung zurück und wird in der jüdischen Tradition als ein siebentägiges Fest der Freude und des Dankes für die eingebrachte Ernte gefeiert. Bei sonnigem Herbstwetter konnten die Kinder im museumseigenen Rabbinergarten kreativ werden: Angeleitet von der Designerin und Künstlerin Dorit Goedecke (Leiterin der Kunstakademie Harz) und der Designstudentin Amelie Goedecke gestalteten sie ihre eigenen thematischen Papierkunstwerke. Zudem erfuhren die jungen Gäste durch den Museumspädagogen Sven Wabersitzky vieles über die tiefe Symbolik des Sukkot-Festes.
Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder war der Aufenthalt in einer echten Laubhütte (Sukka), die auf dem Museumsgelände errichtet wurde. Dort lauschten sie weiteren Geschichten über das Leben der Halberstädter Juden und probierten traditionelle Matzen sowie frisches Obst aus Israel. Unterstützt wurde die Aktion vor Ort auch durch den Hortleiter Hanno Klemens.
Die Projekttage wurden im Rahmen des Projekts „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ durchgeführt und durch Lotto-Toto Sachsen-Anhalt gefördert.







