Am 12. Mai fand an der Hochschule Harz in Halberstadt ein Akademischer Abend des Christlichen Hochschulbeirats statt. Unter dem Titel „Jüdisches Leben und Antisemitismusprävention“ kamen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kultur und jüdischer Gemeinschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Perspektiven zu diskutieren.
Zu den Mitwirkenden gehörten
- Dr. Wolfgang Schneiß, Ansprechpartner des Landes Sachsen‑Anhalt für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus,
- Prof. Dr. Angela Kolb‑Jansen von der Hochschule Harz,
- Anne Matviyets, Chefkuratorin des Berend‑Lehmann‑Museums,
- sowie Rimma Fil, Geschäftsführerin der Synagogengemeinde Magdeburg.
In ihrem Impuls stellte Rimma Fil die Vielfalt und Lebendigkeit jüdischen Lebens in Magdeburg vor und gab Einblicke in die Arbeit der Synagogengemeinde. Sie betonte, wie wichtig Bildungsarbeit, Begegnungen und eine starke Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Partnern sind, um jüdisches Leben sichtbar zu machen und nachhaltig zu stärken.
Dr. Schneiß widmete sich in seinem Beitrag den aktuellen Entwicklungen des Antisemitismus und den Herausforderungen, die sich daraus für Politik, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft ergeben. Anschließend sprachen Prof. Kolb‑Jansen und Anne Matviyets über die Bedeutung von Antisemitismusprävention an Hochschulen und stellten konkrete Ansätze aus ihrer Arbeit vor.
Der Abend endete mit einem gemeinsamen Podiumsgespräch und einem Empfang im Foyer, der Raum für Austausch und vertiefende Gespräche bot.
Unser besonderer Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren des Christlichen Hochschulbeirats sowie Dr. Angela Kunze‑Beiküfner, Hochschul‑ und Studierendenpfarrerin der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG).
Durch ihr Engagement, ihre Gastfreundschaft und ihre hervorragende Vorbereitung wurde dieser Abend zu einem wertvollen Ort des Dialogs und der Begegnung.

