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Tage der jüdischen Kultur und Geschichte 2026: Offizielle Eröffnung und Verleihung des Hermann-Spier-Preises 2026

02. November um 18:00 bis 20:00

Mit der feierlichen Eröffnung im Forum Gestaltung werden traditionell die Tage der jüdischen Kultur und Geschichte in Magdeburg eröffnet. Der glanzvolle Auftakt verbindet lebendige Erinnerungskultur, zivilgesellschaftliches Engagement und zeitgenössische Kunst zu einem unübersehbaren Zeichen für den interkulturellen und interreligiösen Dialog. Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist die Verleihung des renommierten Hermann-Spier-Preises 2026, der vom Förderverein „Neue Synagoge Magdeburg“ e. V. gestiftet wird.

Die diesjährige Preisträgerin ist Marga Pepping aus Gouda (Niederlande). Sie wird für ihr langjähriges, europäisch vernetztes Engagement geehrt, mit dem sie das jüdische Leben in Magdeburg sichtbar macht – durch tiefgründige biografische Recherchen für Stolpersteinverlegungen und ihre wegweisende Arbeit am „Jüdischen Digital Monument“.

Die Begrüßung übernimmt Norbert Pohlmann, gefolgt von einer Laudatio von Waltraut Zachhuber. Begleitet wird die Eröffnung von einer zeitgenössischen Tanzperformance der Tänzerinnen Andrea Rivas, Laura García Aguilera und Lena Wenke, die sich performativ mit der Lyrik der jüdischen Dichterin Hilde Domin auseinandersetzen.

Die gesamten Tage der jüdischen Kultur in Magdeburg (02. November bis 15. Dezember 2026) sind ein Gemeinschaftsprojekt Magdeburger Vereine, Initiativen und Gemeinden, unterstützt durch die Staatskanzlei und das Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, die Landeszentrale für politische Bildung sowie das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg.
Der Eintritt ist frei.