Am 17. März 2025 hatten wir einen besonderen Besuch: Der Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt lud in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. zu einer interkulturellen Begegnung mit jüdischer Kultur und Geschichte in die Magdeburger Synagoge ein.
Über dreißig Interessierte folgten der Einladung – für viele war es der erste Besuch einer Synagoge. Nach einer spannenden Einführung und der Besichtigung des Gebetsraums erhielten wir einen faszinierenden Einblick in die jüdische Kultur. Fragen wurden gestellt und beantwortet, und zum Abschluss ließen wir den Abend bei Kaffee und traditionellen Purim-Gebäck, den Hamantaschen, ausklingen.
Was bedeutet das Judentum? Was heißt „koscher“? Wie verlief die jüdische Geschichte in Sachsen-Anhalt, und wie sieht die Zukunft aus? Welche Pläne hat der Landesverband? Diese und viele weitere Fragen wurden in einer offenen Gesprächsrunde diskutiert.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Antirassismuswochen Magdeburg „Menschenwürde schützen“ (17. März – 30. März 2025) sowie des Projekts Jüdische Kultur in Sachsen-Anhalt statt.
📢 Weitere Informationen und Veranstaltungen unter: https://www.antirassismuswochen-magdeburg.de
«Auch wenn es dunkel ist – Berichte vom 7. Oktober“![]()
Die szenische Lesung fand am 15. März im WUK Theater Quartier in Halle statt.![]()
Eine szenische Lesung über den Angriff auf Israel – ein Projekt der israelischen Regisseurin Sharon On und des Autors Dirk Laucke.![]()
Am 7. Oktober 2023 wurde Israel von Terror und Gewalt erschüttert. Menschen wurden in ihren Häusern überfallen, Familien auseinandergerissen. Es sind Geschichten von Verlust und Angst, aber auch von Überlebenswillen.![]()
Ein Raum entsteht – zum Erzählen, Zuhören, Trauern und Nachdenken.![]()
Fünf Schauspieler:innen verleihen den Berichten von Überlebenden und Zeug:innen ihre Stimmen:
• Sivan, die sich in einem Kibbuz verbarrikadiert, während draußen die Angreifer wüten.
• Hamid, ein arabischer Israeli, der sein Baby in Sicherheit bringen muss, nachdem seine Frau neben ihm erschossen wurde.
• Eine Familie in Nachal Oz, die miterlebt, wie bewaffnete Männer in ihr Zuhause eindringen.
• Junge Festivalbesucher:innen, die den Angriff auf das Nova-Festival überlebt haben.
• Eltern, die um ihre ermordete Tochter trauern. Angehörige, die verzweifelt Abschied nehmen von Arbeitsmigrant:innen, die dem Terror zum Opfer fielen.![]()
Sharon On:
„Es war uns sehr wichtig, einen Abend mit Berichten über den 7. Oktober zu organisieren. Viele Menschen wissen nicht genau, was dort passiert ist. Es ist sehr schwer, das zu vermitteln. Unsere Idee war es, einen geschützten Raum für das Vorlesen dieser Geschichten zu schaffen.“![]()
Dirk Laucke:
„Durch das gesprochene Wort, durch Schauspieler:innen, die diese Berichte vortragen, können wir die Persönlichkeiten hinter den Geschichten besser verstehen.“![]()
Schauspielerin Elisabeth Degen
„Nach dem 7. Oktober ist so viel passiert. Für mich persönlich ist es sehr wichtig, dieses Projekt zu unterstützen. Der Antisemitismus sitzt tief, und der 7. Oktober hat vieles an die Oberfläche gebracht.“![]()
„Auch wenn es dunkel ist…“
Das ist mehr als eine Sammlung von Geschichten über Opfer. Es sind Geschichten über uns alle. Über Menschlichkeit und Hass, über Mord und Rettung. Über Terroristen und Helden.![]()
Über uns.![]()
P.S.
Hier ist Beitrag auf Radio Corax. zum Beitrag auf der Webseite.
Am 7. Oktober 2023 überfielen die islamistische Hamas und ihre Mittäter friedlich feiernde Menschen in Israel. Sie brandschatzten, vergewaltigten, entführten und mordeten Menschen, deren einziger Fehler es war, sich im Staatsgebiet Israels aufzuhalten.
Regisseurin Sharon On nimmt sich diesem erschütternden Stoff mit großer Sorgfalt an. Begleitet von Videos und Projektionen lesen fünf Schauspieler:innen Berichte von Zeug:innen und Überlebenden des Leides: Von Sivan, die sich in einem angegriffenen Kibbuz verschanzt. Von Hamid, einem arabischen Israeli, der sein Baby retten muss, nachdem seine Frau neben ihnen erschossen wurde. Von einer Familie im Kibbuz Nachal Oz, die miterlebt, wie der Nachbarsjunge getötet wird. Von jungen Leuten, die den brutalen Angriff auf das Nova-Festival überlebten. Von Angehörigen von Arbeitsmigrant:innen aus Sri Lanka, die ihre beim Massaker getöteten Angehörigen betrauern.
Ein Raum für das Erzählen und Zuhören, für Trauer und Reflexion, aber auch für einen Austausch entsteht.![]()
Samstag, 15.03.25 – 20.30 Uhr
Einlass ab 19.30 Uhr
Im WUK Theater Quartier, Holzplatz 7a, 06110 Halle
Am 6. Dezember um 19:30 Uhr im Theater Eisleben: CD-Release-Tour von André Herzberg im Trio mit Karl Neukauf und Hans Rohe, supp. Franziska Günther![]()
Wie schon beim Vorgängeralbum hat sich André Herzberg auch für „Von woanders her“ gemeinsam mit Produzent Karl Neukauf und Gitarrist Hans Rohe an die neuen Songideen gemacht. Das Ziel: ein raues ungekünsteltes Album, das im Blues der späten 50er, im Reggae, Soul und 70´s Rock wühlt. Gospelstimmen und Blech-Gebläse fügen dem ganzen einen Hauch „Deep South“ hinzu. Die Poesie der Straße, der die Erfahrungen des Lebens und der sich zuzwinkernde Blick in den Spiegel werden in diesem neuen Album „Von woanders her“ reflektiert. Nicht von woanders her, sondern aus Mecklenburg stammend wird die lebensbejahende Energie der Troubadourin Franziska Günther das männliche Trio ergänzen.![]()
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Theater Eisleben und dem Verein Eisleber Synagoge statt.![]()
Anmeldung unter Theater Eisleben
Eintritt: 25 €![]()
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Am 1. Dezember könnt ihr mit uns zu Kabbalat Schabbat ("Empfang des Schabbat"), den jüdischen Ruhetag, begrüßen. Kommt am Freitag um 15 Uhr in das Museum Synagoge Gröbzig!![]()
Die Hawdala-Zeremonie findet am Ende des Schabbat am 2. Dezember um 17 Uhr statt und läutet gleichzeitig die neue Woche ein. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen. Anschließend findet ein Konzert mit den Rabbinern Zslot Balla und Daniel Fabian statt.![]()
Eintritt: frei
Eine Anmeldung unter www.jkt-sachsen-anhalt.de ist notwendig!![]()
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