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Neuigkeiten

jksachsenanhalt

Am 23. Juni 2026 fand in der Synagoge Eisleben ein Am 23. Juni 2026 fand in der Synagoge Eisleben eine besondere und zugleich symbolische Übergabe statt: Der Verein Synagoge Eisleben e. V. erhielt eine wertvolle zwölfbändige Ausgabe des Babylonischen Talmuds in der deutschen Übersetzung von Lazarus Goldschmidt. Überreicht wurde das Werk vom Historiker Dr. Peter Gerlinghoff aus Sangerhausen, der sich seit vielen Jahren mit der jüdischen Geschichte im Mansfelder Land beschäftigt und das Vermächtnis eines Freundes in gute Hände geben wollte. Die Übergabe erfolgte im Rahmen des Projekts „Jüdische Kultur Sachsen‑Anhalt“ und wurde zu einem eindrucksvollen Moment jüdischer Kulturvermittlung.
Zu Gast war Rabbiner Igor Mendel Itkin aus Magdeburg, der in seinem Vortrag die Bedeutung des Talmuds und die beeindruckende Breite seiner Themen erläuterte. Er beschrieb das Werk als eine Sammlung von Diskussionen, Geschichten und Auslegungen, die von theologischen Fragen über Rechtsnormen bis hin zu Alltagswissen reichen. Seine Ausführungen machten die geistige Tiefe und Lebendigkeit des Talmuds für die Anwesenden anschaulich und zeigten, wie eng religiöse Bildung und kulturelle Arbeit miteinander verbunden sind.
Da die Synagoge Eisleben in den kommenden Monaten eine erste Sanierungsphase durchläuft, wurde die Übergabe symbolisch vollzogen. Die Bände werden vorübergehend im Museum Synagoge Gröbzig aufbewahrt, mit dem der Verein seit Langem eng kooperiert. Die Veranstaltung wurde als sehr bereichernd und inspirierend erlebt und zeigt, wie lebendig jüdische Kultur in Sachsen‑Anhalt heute ist. Sie verbindet historische Verantwortung, religiöse Tradition und aktuelle Bildungsarbeit und setzt ein starkes Zeichen für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens im Land.
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Symbolische Übergabe einer zwölfbändigen Talmud‑Ausgabe in der Synagoge Eisleben
Ein besonderer Moment für jüdische Kultur und Bildung in Sachsen‑Anhalt
Würdigung eines bedeutenden Religionsphilosophen a Würdigung eines bedeutenden Religionsphilosophen aus Coswig (Anhalt) 
Die Cohen-Gesellschaft Coswig (Anhalt) und die Stiftung LEUCOREA führten am 22. und 23. Juni im 
LEUCOREA-Tagungszentrum in Wittenberg eine öffentliche Konferenz durch, die sich mit dem Denken des in Coswig geborenen Philosophen Hermann Cohen (1842-1918) zum Verhältnis von Wissen und Glauben aus heutiger Sicht beschäftigte.   
Der Vorsitzende der Cohen-Gesellschaft Coswig (Anhalt), Hans-Jörg Willer, und Karl Tetzlaff, Geschäftsführer der Stiftung LEUCOREA, konnten als Organisationsleiter und Moderatoren der gut besuchten Konferenz ein sehr positives Resümee ziehen. Wurden doch nicht nur die Vorträge den Erwartungen mehr als gerecht. Auch die konstruktiven Diskussionsbeiträge des Auditoriums zeigten die hohe Aktualität der Religionsphilosophie Hermann Cohens gerade unter dem Aspekt des interreligiösen Dialogs. Sowohl die Referenten als auch das Publikum kamen aus dem In- und Ausland.  
Inessa Myslitska, Vorsitzende des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden, und Wolfgang Schneiß, 
Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus, betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der Erinnerung an den jüdisch-deutschen Philosophen Hermann Cohen als wichtigen Beitrag zum Projekt „Jüdische Kultur in Sachsen-Anhalt“. Die Veranstaltung wurde durch die Staatskanzlei und das Ministerium für Kultur sowie den Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt gefördert. 
Sie stand unter der Überschrift „Die Verächter der Wissenschaft sind die schlimmsten Feinde der Religion.“. Dieses Zitat Cohens stammt aus dem Jahre 1915. Damit wandte er sich vehement gegen die - von ihm sogenannten - „Prediger der Intuition“, die meinen, Gott ohne Einbeziehung der Vernunft erkennen zu können.  
Die Konferenz wurde mit einem Vortrag des Philosophen und ausgewiesenen Cohen-Kenners Hartwig Wiedebach aus Göppingen über die Bedeutung von Leidenschaft und Wahrheit in der Persönlichkeit Cohens begonnen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. https://jkt-sachsen-anhalt.de/
Вот Im Moritzhof wurden zwei ungewöhnliche Auffüh Вот  Im Moritzhof wurden zwei ungewöhnliche Aufführungen des Theaterstücks „Entweder…Oder“ gezeigt – am Morgen für Schulklassen und am Abend für Erwachsene. Die Produktion stammt von rimonprodaktion und verbindet eine zufällige Begegnung im Treppenhaus mit jahrhundertealten Fragen zu Geschichte, Religion und Geopolitik.
Das Stück führt das Publikum in einen intensiven Dialog zwischen einem jüdischen und einem nichtjüdischen Wohnungseigentümer. Ihre Begegnungen vor den Wohnungstüren wechseln zwischen schnellen Wortwechseln des Alltags und tiefen Gesprächen über Identität, Wahrnehmung und gesellschaftliche Verantwortung.
Besonders eindrucksvoll ist die Art und Weise, wie der Autor die älteste monotheistische Religion, die Geschichte der Diaspora und die moderne Realität des Staates Israel mit dem Alltag zweier Nachbarn verknüpft. Das wiederkehrende „Ja, aber!“ im nachbarschaftlichen Austausch legt schrittweise fest verwurzelte Stereotype offen und führt zu einer unerwarteten Wendung, die das Publikum sichtbar bewegt hat.  Nach den 75 Minuten Spielzeit entwickelte sich ein lebendiges Gespräch mit den Zuschauerinnen und Zuschauern. Viele Gedanken und Fragen wirkten nach, und der Austausch zeigte, wie relevant und berührend die Themen des Stücks sind.  Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die an diesem Abend teilgenommen, mitdiskutiert und ihre Perspektiven eingebracht haben. Die Veranstaltung wurde vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden Sachsen-Anhalt organisiert, gefördert aus Mitteln von Resonanzboden / House of Resources Magdeburg im Rahmen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ der LKJ Sachsen-Anhalt und in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt.  Die Aufführungen fanden im Rahmen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ statt.
Ein Sonntag für die Seele und die Geschichte: So w Ein Sonntag für die Seele und die Geschichte: So war es! 🌿📜
Am 14. Juni haben wir einen ganz besonderen Tag auf dem alten jüdischen Friedhof verbracht. Ein riesiges Dankeschön an alle, die bei unserer ehrenamtlichen Aktion dabei sein konnten!
Dieser Tag hat alle Erwartungen übertroffen und war wirklich einzigartig.
Wir haben unglaublich produktiv gearbeitet, das Gelände gepflegt und einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Erinnerung und der Geschichte unserer Gemeinde geleistet. In so einer tollen Gesellschaft macht die Arbeit einfach nur Freude!
Nach dem Aufräumen hielt Rabbiner Mendel Itkin einen tiefgründigen und faszinierenden Shiur für uns, der den Traditionen, der Geschichte und der sakralen Bedeutung jüdischer Friedhöfe gewidmet war.
Doch das Spannendste kam nach dem Vortrag: Der Rabbiner ging mit uns gemeinsam von Grabstein zu Grabstein und entzifferte direkt vor Ort die alten hebräischen Inschriften!
Dadurch haben wir so viel Neues über die Schicksale der Menschen erfahren, die hier ruhen, und über die tiefere Symbolik, die in den Epitaphen steckt. Die Geschichte wurde vor unseren Augen buchstäblich lebendig.
Solche Begegnungen schweißen uns eng zusammen, inspirieren uns und erinnern uns daran, wie wichtig die Verbindung zwischen den Generationen ist. Danke an jeden Einzelnen für den Einsatz, das lebendige Interesse und diese herzliche Atmosphäre!
Wischt nach links, um euch die Fotos anzusehen, und teilt eure Eindrücke in den Kommentaren! 👇Im Ramen des Projektes Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt
#Magdeburg #JüdischeGemeinde #GuteTat #shiurimtorá
Ankündigung: Symbolische Übergabe einer Talmud‑Aus Ankündigung: Symbolische Übergabe einer Talmud‑Ausgabe in der Eisleber Synagoge
Am 23. Juni 2026 um 15:30 Uhr findet in der Eisleber Synagoge in der Lutherstraße 25 eine besondere Veranstaltung statt: die feierliche, symbolische Übergabe einer zwölfbändigen Talmud‑Ausgabe an den Eisleber Synagoge e. V.
Die Ausgabe wird vom Historiker Dr. Gerlinghoff aus Sangerhausen überreicht. In der Einladung heißt es: „Wir laden Sie … zur feierlichen Übergabe einer 12‑bändigen Ausgabe des Talmud … ein.“
Da die Synagoge in den kommenden Monaten in eine erste Sanierungsphase eintritt, wird die Übergabe symbolisch erfolgen. Die Talmud‑Bände werden bis zur Fertigstellung der Sanierung in der Museumssynagoge Gröbzig aufbewahrt. Wie der Verein schreibt: „Die Talmud‑Ausgabe wird bis zur Fertigstellung der Sanierung in der Museum Synagoge Gröbzig aufbewahrt werden.“
„WTF!“ – das war Amiras erster Gedanke, als sie di „WTF!“ – das war Amiras erster Gedanke, als sie die Tür zu einem alten Lagerraum in Berlin-Moabit aufstieß... 
Nein, das ist nicht der Anfang einer neuen Netflix-Serie. Das ist die Story des rasanten und hochaktuellen Romans „Balagan“ von Mirna Funk. Am 11. Juni durften wir eine ganz besondere Autorenlesung in der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg erleben!
Im Rahmen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ haben die Stadtbibliothek Magdeburg, Miteinander e.V. und der Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt zu diesem inspirierenden Abend eingeladen. Mirna Funk – eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands – hat ihr neues Buch persönlich vorgestellt.
Worum geht’s?
Amira erwartet eigentlich nur „altes Zeug“, findet aber die seit dem Zweiten Weltkrieg verschollene Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie. Und dann beginnt der absolute Balagan (hebräisch für Chaos). Verschenken? An einen Oligarchen verkaufen? Behalten? Als Zweifel an der Legalität auftauchen, muss sich plötzlich Amira rechtfertigen.
Ein messerscharf beobachteter Roman über die Suche nach Bodenhaftung in einer Welt, die aus den Fugen ist – von Berlin bis Tel Aviv.
„Bäm!“ – so kurz und treffend beschreibt Ronya Othmann das Buch. Und wir können nur zustimmen! Es war ein Abend voller Tiefe, Dynamik und ehrlicher Einblicke.
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Im Ramen des Projektes Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt.
Im Partnerschaft mit Stadtbibliothek Magdeburg
Ein jüdischer und ein nichtjüdischer Nachbar, Wohn Ein jüdischer und ein nichtjüdischer Nachbar, Wohnungseigentümer, treffen sich immer wieder vor ihren Wohnungstüren im Treppenhaus und führen je nach Situation längere Gespräche oder einen schnellen Schlagabtausch im Alltagsmilieu der zufälligen Begegnungen.⁠
Der Autor verflechtet die älteste monotheistische Religion mit der Geschichte in der Diaspora und mit dem Staat Israel. Der Doppelstandard hebelt sich aus oder wird ausgehebelt: „Ja, Aber!” - der Plot entwickelt beiläufig seine unaufhaltsame Dynamik und hält eine Überraschungparat.⁠
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Spieldauer: 75 Minuten mit anschließendem Publikumsgespräch.⁠
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🎟️ Tickets? > ‍Link in Bio!⁠
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Eine Veranstaltung von @landesverband_jgsa,⁠
gefördert aus Mitteln von Resonanzboden / House of Resources Magdeburg, ein Projekt in Trägerschaft der @lkj_sachsenanhalt in Kooperation mit @agsa.auslandsgesellschaft.lsa⁠
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Sachsen-Anhalt-Tage 2026 in Bernburg Wir waren da Sachsen-Anhalt-Tage 2026 in Bernburg  Wir waren dabei – und es war einfach toll! ☀️  Vielen Dank an alle, die dieses Wochenende so besonders gemacht haben: für die Begegnungen, die Gespräche, die gute Stimmung und die vielen schönen Momente.  Wir nehmen viele Eindrücke und Erinnerungen mit nach Hause und freuen uns schon auf das nächste Mal. ❤️  Video von @asya_konopelniuk_ugc  #SachsenAnhaltTage #Bernburg #SachsenAnhalt #Danke #Gemeinschaf
Ehe und jüdische Hochzeitstraditionen im Gröbzig M Ehe und jüdische Hochzeitstraditionen im Gröbzig Museum
von Olexander Simanovsky
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Im Museum Gröbzig fand eine sehr interessante Veranstaltung statt. Rabbiner Igor Mendel Itkin hielt einen Vortrag über die Institution der Ehe im Judentum. Anschließend wurde eine Hochzeit nachgestellt.
Das Gebot der Heirat dient der Fortführung und Erhaltung der Schöpfung und ist bereits in den ersten Kapiteln der Bibel zu finden. Im Gegensatz zu historischen Askesebewegungen bejaht die talmudische Philosophie die Ehe und den menschlichen Trieb als Grundlagen der Zivilisation. Die heutige Verwendung der Huppah (Baldachin) geht auf christliche Einflüsse zurück. Die Zeremonie vereint vier rituelle Elemente:
• Bedeken: das rituell begründete Verhüllen der Braut.
• Kidduschin: die Übergabe des Ringes und damit die eigentliche Heirat.
• Sheva Berakhot: Die Rezitation der sieben Segenssprüche.
• Glaszerbrechen: Es ist ein Mahnmal für die Zerstörung des Tempels in Jerusalem.
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