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Neuigkeiten

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Sachsen-Anhalt-Tage 2026 in Bernburg Wir waren da Sachsen-Anhalt-Tage 2026 in Bernburg  Wir waren dabei – und es war einfach toll! ☀️  Vielen Dank an alle, die dieses Wochenende so besonders gemacht haben: für die Begegnungen, die Gespräche, die gute Stimmung und die vielen schönen Momente.  Wir nehmen viele Eindrücke und Erinnerungen mit nach Hause und freuen uns schon auf das nächste Mal. ❤️  Video von @asya_konopelniuk_ugc  #SachsenAnhaltTage #Bernburg #SachsenAnhalt #Danke #Gemeinschaf
Ehe und jüdische Hochzeitstraditionen im Gröbzig M Ehe und jüdische Hochzeitstraditionen im Gröbzig Museum
von Olexander Simanovsky
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Im Museum Gröbzig fand eine sehr interessante Veranstaltung statt. Rabbiner Igor Mendel Itkin hielt einen Vortrag über die Institution der Ehe im Judentum. Anschließend wurde eine Hochzeit nachgestellt.
Das Gebot der Heirat dient der Fortführung und Erhaltung der Schöpfung und ist bereits in den ersten Kapiteln der Bibel zu finden. Im Gegensatz zu historischen Askesebewegungen bejaht die talmudische Philosophie die Ehe und den menschlichen Trieb als Grundlagen der Zivilisation. Die heutige Verwendung der Huppah (Baldachin) geht auf christliche Einflüsse zurück. Die Zeremonie vereint vier rituelle Elemente:
• Bedeken: das rituell begründete Verhüllen der Braut.
• Kidduschin: die Übergabe des Ringes und damit die eigentliche Heirat.
• Sheva Berakhot: Die Rezitation der sieben Segenssprüche.
• Glaszerbrechen: Es ist ein Mahnmal für die Zerstörung des Tempels in Jerusalem.
Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg – wir waren dabei! Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg – wir waren dabei!
 Drei Tage voller Begegnungen, Kultur, Geschichte und lebendiger jüdischer Tradition. Vom Berend-Lehmann-Museum über die Museumssynagoge Gröbzig bis hin zum Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt haben wir gemeinsam ein vielfältiges und herzliches Bild jüdischen Lebens präsentiert. 
An unserem interaktiven Stand „Judaica zum Anfassen“ und „Jüdisches Kaffeeklatsch“ konnten Besucher viele Fragen stellen, traditionelle jüdische Gegenstände kennenlernen, ihre Bedeutung verstehen und sie selbst in die Hand nehmen.
 Im Kreativworkshop entstanden persönliche Erinnerungsarmbänder mit hebräischen Buchstabenperlen.
 Die Puzzle- und Malstation mit dem Davidstern war ein großer Erfolg bei Groß und Klein. Unsere festliche Tombola sorgte für strahlende Gesichter und glückliche Gewinner, begleitet von vielen jüdischen Leckereien. 
Die Atmosphäre in Bernburg war fantastisch – voller Austausch, Herzlichkeit, neuer Begegnungen und Entdeckungen. Ein besonderer Höhepunkt war am Sonntag das jüdische Puppen- und Objekttheater Bubales mit dem Stück „Kosher Maschine“, das das Publikum begeisterte. 
Ein herzliches Dankeschön an alle, die unseren Gemeinschaftsstand des Landesverbands Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt, des Berend-Lehmann-Museums und der Museumssynagoge Gröbzig besucht haben! 
#SachsenAnhaltTag #Bernburg #SachsenAnhalt #JüdischeKultur #BerendLehmannMuseum Bubales
Filmpremiere in Halle – Ein bewegender Abend Die P Filmpremiere in Halle – Ein bewegender Abend
Die Premiere des Dokumentarfilms „Aufstand in Auschwitz“ am 3. Mai im Kino Luchs in Halle war ein großer Erfolg. Der Film erzählt die Geschichte des Häftlings Chaim Neuhoff, der während einer Selektion in Auschwitz nichts mehr zu verlieren hat. Als seine Nummer aufgerufen wird, zieht er einen Hammer und greift einen SS‑Mann an – der Beginn eines mutigen, verzweifelten Aufstands.
Der Film zeigt eindrucksvoll die Revolte vom 7. Oktober 1944, den einzigen bewaffneten Aufstand im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Mehrere Dutzend Männer des jüdischen Sonderkommandos erhoben sich damals gegen die SS, bewaffnet mit selbst hergestellten Werkzeugen, Steinen und wenigen Granaten. Diese Männer waren Geheimnisträger des nationalsozialistischen Mordens und wussten, dass sie selbst zum Tode bestimmt waren. Ihr Aufstand bleibt ein einzigartiges Zeugnis von Mut und Widerstand.
Die Premiere in Halle wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Besonders erfreulich war, dass viele junge Menschen anwesend waren und im Anschluss interessierte, tiefgehende Fragen stellten.
✨ Ein Abend voller jüdischer Märchen und Musik ✨ ✨ Ein Abend voller jüdischer Märchen und Musik ✨  Am vergangenen Sonntag durften wir zahlreiche Gäste zur Lesung „Jüdische Märchen & Legenden“ in der Klaus begrüßen. Markus Kiefer nahm das Publikum mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt jüdischer Märchen und Legenden. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Nikola Komatina, dessen Akkordeonspiel die Geschichten auf besondere Weise lebendig werden ließ.  Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern und den beiden Künstlern für diesen stimmungsvollen Abend in der Klaus.  Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ statt. ✨ @berendlehmannmuseumhbs
Die Premiere des Dokumentarfilms „Aufstand in Ausc Die Premiere des Dokumentarfilms „Aufstand in Auschwitz“
24. Mai um 17:30 bis 19:00
Eine letzte Vorführung des Films
Die Premiere des Dokumentarfilms „Aufstand in Auschwitz“ am 3. Mai im Kino Luchs in Halle war ein großer Erfolg. Der Film erzählt die Geschichte des Häftlings Chaim Neuhoff, der während einer Selektion in Auschwitz nichts mehr zu verlieren hat. Als seine Nummer aufgerufen wird, zieht er einen Hammer und greift einen SS‑Mann an – der Beginn eines mutigen, verzweifelten Aufstands.
Der Film zeigt eindrucksvoll die Revolte vom 7. Oktober 1944, den einzigen bewaffneten Aufstand im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Mehrere Dutzend Männer des jüdischen Sonderkommandos erhoben sich damals gegen die SS, bewaffnet mit selbst hergestellten Werkzeugen, Steinen und wenigen Granaten. Diese Männer waren Geheimnisträger des nationalsozialistischen Mordens und wussten, dass sie selbst zum Tode bestimmt waren. Ihr Aufstand bleibt ein einzigartiges Zeugnis von Mut und Widerstand.
Die Premiere in Halle wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Besonders erfreulich war, dass viele junge Menschen anwesend waren und im Anschluss interessierte, tiefgehende Fragen stellten.
🎬 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ogqrhOuf3WU
Wir laden herzlich dazu ein, diesen wichtigen Dokumentarfilm zu sehen, der Erinnerung, Verantwortung und jüdische Geschichte eindrucksvoll miteinander verbindet. Jede Zuschauerin und jeder Zuschauer trägt dazu bei, dass die Stimmen der Opfer und die Taten der Mutigen nicht vergessen werden.
📅 24. Mai
🕠 17:30 Uhr
📍 Kino Luchs, Halle
Mirna Funk mit „Balagan“ in der Synagogen-Gemeinde Mirna Funk mit „Balagan“ in der Synagogen-Gemeinden zu Magdeburg
11. Juni um 19:30 bis 21:00
Besondere Autorenlesung von Mirna Funk
Im Ramen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ laden Stadtbibliothek Magdeburg, Miteinander e.V., Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt Sie herzlich zu einer besonderen Autorenlesung ein: Mirna Funk stellt ihren neuen Roman „Balagan“ in der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg vor.
Über das Buch:
Eine Frau kämpft um ihr Erbe – und um das ihrer jüdischen Familie. Rasant und höchst aktuell, ein Roman von Berlin bis Tel Aviv: Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands, erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von Gier und Neid in Familien und von der schwierigen Suche einer jungen Frau nach Bodenhaftung in einer Welt, die aus den Fugen ist.
Die Story:
Altes Zeug, im besten Fall ein Erinnerungsstück – mehr erwartet Amira nicht, als sie die Tür zum Lagerraum ihres verstorbenen Großvaters in Berlin-Moabit aufstößt. Aber dann steht sie vor der seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen geglaubten Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie. „WTF!“, denkt Amira und macht erstmal eine Insta-Story.
Und jetzt? Soll Amira die Kunstwerke einem Museum schenken oder an einen Oligarchen verkaufen? Darf sie sie einfach behalten? Als Zweifel aufkommen, ob die Sammlung auf legalem Weg zu ihrem Großvater zurückgelangte, muss plötzlich Amira sich rechtfertigen. Ein atemlos erzählter, messerscharf beobachteter Roman über eine junge Frau, die einen Weg finden muss durch das Chaos (hebr. ›Balagan‹), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und ihre Familie im Besonderen ihr hinterlassen hat.
Stimmen zum Buch:
„Mirna Funks Figuren tragen so eine ganz schöne Melancholie in sich, die einen berührt, aber die man gleichzeitig auch in sich tragen möchte.“ — Caroline Wahl
„Bäm!“ — Ronya Othmann  Der Eintritt 8 Euro  Eine Anmeldung: Rufnummer 03915404884
oder per E-Mail an: webteam@stadtbibliothek.magdeburg.de
Akademischer Abend in Halberstadt: Jüdisches Leben Akademischer Abend in Halberstadt: Jüdisches Leben und Antisemitismus-Prävention
12. Mai um 17:00 bis 18:30
Der Christliche Hochschulbeirat lädt herzlich zum Akademischen Abend auf den Campus Halberstadt ein.Der Christliche Hochschulbeirat lädt herzlich zu einem hochkarätigen Akademischen Abend auf den Campus Halberstadt ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen das wachsende jüdische Leben sowie die aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten der Antisemitismus-Prävention.
Als renommierte Gäste und Referenten werden erwartet:
Rimma Fil (Geschäftsführerin des Landesverbandes jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt)
Dr. Wolfgang Schneiß (Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus)
Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen (Hochschule Harz)
Anne Matviyets (Chefkuratorin des Berend Lehmann Museums)
„Aktuelle Statistiken zeigen eine Zunahme an antisemitisch motivierten Vorfällen – auch in Sachsen-Anhalt. Gleichzeitig wächst das jüdische Leben; im Dezember wurde ein neuer Staatsvertrag mit den vier jüdischen Gemeinden des Bundeslandes unterzeichnet. Auch Halberstadt blickt auf eine reiche Geschichte als wichtiges Zentrum jüdischen Lebens zurück“, erklärt Studierendenpfarrerin Dr. Angela Kunze-Beiküfner und betont: „Wir sehen uns besonders verpflichtet, die Facetten jüdischen Lebens sowie Möglichkeiten und Herausforderungen der Antisemitismus-Prävention sichtbar zu machen“.
Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Empfang ins Gespräch zu kommen.
Hintergrund:
Der ökumenische Christliche Hochschulbeirat wurde 2020 ins Leben gerufen. Die Beiratsmitglieder – darunter Professorinnen und Professoren, Hochschulmitarbeiter, Studierende und Kirchenvertreter – sollen den Diskurs zwischen Hochschule, Zivilgesellschaft und Kirche stärken und einen existentiellen Blick auf wissenschaftliche Themen werfen. Die interessierte Öffentlichkeit ist regelmäßig zu Akademischen Abenden eingeladen, bei denen sowohl die Expertise aus der Hochschule als auch theologische Positionen gehört und diskutiert werden.
⠀
Kontakt:
Dr. Angela Kunze-Beiküfner
Christlicher Hochschulbeirat
Tel.: 0178 5478179
E-Mail: Pfarrerin@esg-magdeburg.de
In Magdeburg sind wieder neue Stolpersteine verleg In Magdeburg sind wieder neue Stolpersteine verlegt worden – „Steine des Erinnerns“, die uns die Namen von Menschen zurückgeben, deren Leben durch das nationalsozialistische Regime zerstört wurden.  Es ist bereits die 46. Aktion.
An 9 Orten der Stadt wurden 17 Gedenksteine verlegt – unter anderem für die Familie Herzberg.  Besonders eindrücklich ist es, wenn Nachfahren dabei sind.
Wenn sie die Geschichten ihrer Familien erzählen, wird Geschichte zu Erinnerung, die einen direkt berührt.  Ein großes Dankeschön an alle, die das möglich machen:
an die Spenderinnen und Spender, an diejenigen, die die Lebensgeschichten erforschen, an die Schülerinnen und Schüler, die die Namen zurückbringen – und natürlich an Gunter Demnig, den Künstler und Initiator dieses europaweiten Erinnerungsprojekts.  Solche Initiativen sind nicht nur ein Blick in die Vergangenheit.
Sie betreffen uns heute.
Sie zeigen, dass Erinnern eine bewusste Entscheidung ist.  Damit es sich nicht wiederholt.
Damit wir nicht vergessen.
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Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt K.d.ö.R.

Julius-Bremer-Straße 5
39104 Magdeburg

info@lv-sachsen-anhalt.de

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