Am 26. März gab es in der Synagoge n-Gemeinden zu Magdeburg einen wirklich besonderen Abend. Erst eine Führung, dann Musik und Lesungen.
Die jiddischen Lieder mit Akkordeonbegleitung hatten so viel Leben und eine ganz eigene, ruhige Weisheit – die Zeit im Saal schien einfach stehen zu bleiben.
Beeindruckend war der Gesang von Ulrike Baumbach: Sie singt nicht nur, sie scheint mit jeder Note eine Geschichte zu erzählen.
Karsten Apel am Akkordeon und Helmut Seibert mit seinen Texten haben eine Atmosphäre geschaffen, in der man einfach nur dasitzen und zuhören wollte, ohne auch nur einmal aufs Handy zu schauen.
Keine Hektik, keine großen Worte. Einfach ein sehr ehrlicher Abend über Kultur, Traditionen und darüber, wie wichtig es ist, manchmal innezuhalten und die Verbindung zur Vergangenheit zu spüren.
Das Konzert hat Förderverein „Neue Synagoge Magdeburg“ organisiert in Ramen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“

