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Benefizkonzert für die Renovierung der jüdischen Trauerhalle in Köthen

  • 2 Minuten Lesezeit

In Köthen fand ein besonderes Benefizkonzert statt.

Die AG Jüdisches Leben der Freien Schule Köthen präsentierte ihr Stück über den Komponisten Alfred Tokayer – mit dem Ziel, Spenden für die Restaurierung der historischen Trauerhalle auf dem jüdischen Friedhof zu sammeln.

Das Konzert war tief emotional.

Schüller der AG Jüdisches Leben der Freien Schule Anhalt erzählten mit großer Hingabe die Geschichte und das Schicksal Alfred Tokayers und machten damit ein wichtiges Stück jüdischer Kultur und Erinnerung lebendig.

Die Veranstaltung diente nicht nur der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, sondern zugleich dem Erhalt eines bedeutenden Kulturdenkmals.

Die jüdische Trauerhalle in Köthen zählt zu den letzten baulichen Zeugnissen jüdischen Lebens in der Stadt und ist ein zentrales Mahnmal der Erinnerungskultur. Die an diesem Abend gesammelten Spenden sollen dazu beitragen, dieses wertvolle historische Gebäude zu bewahren und für kommende Generationen zu erhalten.

Die Trauerhalle ist nicht nur ein Ort der Vergangenheit – sie ist ein Teil unserer gemeinsamen Zukunft und ein Zeichen für Menschlichkeit.

Wir haben die Schüler-Theatergruppe zudem in die neue Synagoge in Magdeburg eingeladen, wo sie ihr Stück auch dem Magdeburger Publikum präsentieren wird.

Es berührt zutiefst zu sehen, wie vielen Menschen jüdisches Leben, jüdische Kultur und Geschichte am Herzen liegen.

Insgesamt konnten an diesem Abend mehr als 800 Euro gesammelt werden.