
Jüdische Geschichte Halles häppchenweise – Ein kulinarischer Streifzug durch 1000 Jahre Stadtgeschichte
22. November um 15:00 bis 17:30
Wie schmeckt Geschichte? Und was erzählen Speisen über das Leben einer jüdischen Gemeinde, über Herkunft, Wandel und Ankommen?
Das Stadtmuseum Halle lädt zu einem geselligen Vortragsnachmittag ein, der historische Einblicke mit feinen Gaumenfreuden verbindet. Gemeinsam mit der Historikerin Dipl. hist. Cornelia Zimmermann begeben sich die Gäste auf eine kulinarische Reise durch rund tausend Jahre jüdischer Stadtgeschichte in Halle.
Von der mittelalterlichen Gemeinde über die Neuzeit bis in die Gegenwart: Im Mittelpunkt stehen nicht nur historische Orte und Ereignisse, sondern vor allem die Alltagskultur und Speisetraditionen. Ausgewählte Kostproben („Häppchen“) aus der jüdischen Gemeindeküche begleiten den Vortrag und spiegeln auch die Zuwanderungsgeschichte der heutigen Gemeinde wider. Jedes Häppchen wird so zu einem kleinen historischen Gesprächsanlass über Zutaten des Mittelalters, wandernde Rezepte und die Frage, wie Menschen in Halle eine neue Heimat fanden. So entsteht ein sinnlicher Zugang zur Stadtgeschichte – zum Hören, Entdecken und Probieren.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Jüdische Kultur in Sachsen-Anhalt“ in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Halle und dem Stadtmuseum Halle statt.
Eintritt: 15 €
Wichtige Hinweise zur Buchung:
Bitte reservieren Sie die gewünschte Anzahl an Tickets vorab online auf der Website des Stadtmuseums Halle. Die gebuchten Tickets müssen bis spätestens 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort im Stadtmuseum bezahlt werden, da die Buchung andernfalls verfällt.

