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ein kolumbianisch-jüdischer Abend von und mit  Max Loeb Garcfa und Dos Almas 

Ein Mann betritt die Bühne – und eine Welt entfaltet sich. 

Mit „babeln“ horen wir ein Konzert – und begegnen dabei Unbekanntem, das uns seltsam vertraut zu sein scheint. 

Das Projekt „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ und die Jüdische Gemeinde Halle laden herzlich zu einem besonderen Konzert ein

Max Loeb Garcfa nimmt uns mit auf eine musikalische Reise zu seiner Mutter, seiner Groß und Urgroßmutter. lndem wir ihm auf den Lebenswegen seiner Vorfahren folgen, wird auch das babylonische Nebeneinander der Sprachen horbar, die seine Familie gepragt haben: das Deutsche, das Spanische, das Jiddische. 

Wir begleiten Max in kolumbianische Dorfer, wo seine deutsch-jüdische Familie eine neue Heimat gefunden hat, und verbinden uns dabei unbemerkt mit unserer eigenen Geschichte. In den eigens für dieses Programm geschaffenen Kompositionen führt Max Loeb Garcf a Temperament, Melancholie und Lebendigkeit der jüdischen und kolumbianischen Kultur organisch zusammen. Solch eine Musik haben wir noch nie gehort! Doch wie seine Geschichten klingt sie uns seltsam vertraut. 

Für dieses Herzensprojekt hat Max wunderbare Musiker gefunden, die ihn zum Teil schon lange begleiten: Guido Richarts am Kontrabass und Stephan Salewski am Schlagwerk erschaffen ein rhythmisches Fundament, das es den Zuhörern schwer macht, still sitzen zu bleiben. 

Darüber entfaltet Martina Stoye am Akkordeon geradezu spharisch klingende Kaskaden. Vinzenz Wieg scheint die Seele eines Fauns zu haben, die sich durch seine Virtuositat auf der Klarinette einen eigenen Raum erschafft, in dem sich kindliche Verspieltheit und uralte Erfahrung begegnen konnen. Und nicht zuletzt führt uns der Komponist selbst mit Stimme und Konzertgitarre zu Stationen und Stimmungen seines Lebens. 

Dass dieses Programm mehr ist als ein Konzert, ist auch Christian R. Schmidt zu verdanken. Er hat Texte und theatrale Bilder zu einem Spannungsbogen zusammengeführt, der es dem Publikum ermoglicht, durch einen ganzen Garten von Emotionen zu wandeln. 

Der Abend schwingt noch lange nach. Er hinterlasst leise Bilder von Orten und Menschen, die wie gute Bekannte in Erinnerung bleiben.

Wo: Puschkinhaus e.V. Kardinal-Albrecht-Str.Halle (Saale)

Wann: 14.März um 19.30 Uhr

14. März um 19:30 bis 22:00

Eintritt
10€
Veranstaltungsort

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