BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt
X-ORIGINAL-URL:https://jkt-sachsen-anhalt.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260504T113000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260504T150000
DTSTAMP:20260509T233715
CREATED:20260318T135133Z
LAST-MODIFIED:20260318T135135Z
UID:10000235-1777894200-1777906800@jkt-sachsen-anhalt.de
SUMMARY:Stolperstein-Verlegung in Magdeburg: Erinnerung sichtbar im Alltag
DESCRIPTION:In Magdeburg werden am 4. Mai 2026 erneut sogenannte Stolpersteine verlegt. Die kleinen Messingtafeln im Gehweg erinnern an Menschen\, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt\, deportiert und ermordet wurden. Initiiert wurde das europaweite Projekt vom Künstler Gunter Demnig. \n\n\n\nDie Verlegung beginnt am späten Vormittag und führt durch verschiedene Stadtteile. Insgesamt werden mehrere neue Gedenksteine an ehemaligen Wohnorten der Opfer eingesetzt. So ist unter anderem eine Station in der Ebendorfer Straße vorgesehen\, wo an Siegfried Beifus erinnert wird. Weitere Stolpersteine werden am Schleinufer in Höhe des Petriförders für Mitglieder der Familie Fischel verlegt. \n\n\n\nIm Verlauf des Tages folgen zusätzliche Stationen\, etwa in der Denhardtstraße\, der Walther-Rathenau-Straße sowie in der Pappelallee. Dort wird an Menschen wie Emmy Nathan\, Leopold Harf oder die Familie Wittstock erinnert. Die Verlegung erfolgt jeweils mit kurzen biografischen Erläuterungen\, die das Schicksal der Opfer greifbar machen. \n\n\n\nDie Stolpersteine gelten als eines der größten dezentralen Denkmäler Europas. Sie holen die Erinnerung bewusst in den Alltag zurück – direkt vor die Haustüren der ehemaligen Wohnorte. Auch in Magdeburg engagieren sich Initiativen\, Schulen und Bürgerinnen und Bürger für die Pflege der Steine und die Aufarbeitung der lokalen Geschichte. \n\n\n\nDie kommende Verlegung ist nicht nur ein Akt des Gedenkens\, sondern auch ein Zeichen gegen das Vergessen. Passantinnen und Passanten werden eingeladen\, innezuhalten und sich mit den individuellen Lebensgeschichten auseinanderzusetzen\, die hinter jedem einzelnen Stein stehen.
URL:https://jkt-sachsen-anhalt.de/veranstaltung/stolperstein-verlegung-in-magdeburg-erinnerung-sichtbar-im-alltag/
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://jkt-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2026/03/2-Demnig-rechts.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260507T170000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260604T170000
DTSTAMP:20260509T233715
CREATED:20260506T085135Z
LAST-MODIFIED:20260506T085336Z
UID:10000260-1778173200-1780592400@jkt-sachsen-anhalt.de
SUMMARY:Wanderausstellung „In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“
DESCRIPTION:In einer Zeit\, in der immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen persönlich berichten können\, das demokratische Grundfundament unserer Gesellschaft massiv angegriffen wird und antisemitische sowie rassistische Einstellungen zunehmend sichtbarer werden\, gewinnt die Frage nach zeitgemäßer Erinnerungsarbeit neue Dringlichkeit.Die Wanderausstellung „In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ setzt genau hier an: Wie lassen sich Lebensgeschichten von NS-Verfolgten auch dann vermitteln\, wenn direkte Begegnungen nicht mehr möglich sind? \n\n\n\nMithilfe modernster VR-Technologie begegnen die Besuchenden fünf jüdischen Personen\, die von ihren Erlebnissen während der NS-Zeit berichten. Die Menschen erfahren\, wie es war\, sich verstecken zu müssen\, verfolgt und deportiert zu werden. Dies geschieht in einer immersiven Gesprächssituation\, in der die Teilnehmenden in eine virtuelle Umgebung eintauchen und sich ausschließlich auf das Interview mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen fokussieren können. \n\n\n\nIm Begleitprogramm zur Wanderausstellung vertieft ein Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren zentrale Themen wie NS-Zeit\, Exil und Shoah und fördert Empathie sowie kritisches Denken. Ein besonderer Fokus liegt auf Medienkompetenz: \n\n\n\nWie entstehen digitale Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen? Was bedeutet Authentizität in der Erinnerungskultur?
URL:https://jkt-sachsen-anhalt.de/veranstaltung/wanderausstellung-in-echt-virtuelle-begegnung-mit-ns-zeitzeuginnen/
ATTACH;FMTTYPE=application/pdf:https://jkt-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2026/05/BKG_In_Echt_2026_Plakat.pdf
END:VEVENT
END:VCALENDAR