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SUMMARY:Mirna Funk mit „Balagan“ in der Synagogen-Gemeinden zu Magdeburg
DESCRIPTION:Besondere Autorenlesung von Mirna Funk \n\n\n\nIm Ramen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ laden Stadtbibliothek Magdeburg\, Miteinander e.V.\, Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt Sie herzlich zu einer besonderen Autorenlesung ein: Mirna Funk stellt ihren neuen Roman „Balagan“ in der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg vor. \n\n\n\nÜber das Buch:Eine Frau kämpft um ihr Erbe – und um das ihrer jüdischen Familie. Rasant und höchst aktuell\, ein Roman von Berlin bis Tel Aviv: Mirna Funk\, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands\, erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt\, von Gier und Neid in Familien und von der schwierigen Suche einer jungen Frau nach Bodenhaftung in einer Welt\, die aus den Fugen ist. \n\n\n\nDie Story:Altes Zeug\, im besten Fall ein Erinnerungsstück – mehr erwartet Amira nicht\, als sie die Tür zum Lagerraum ihres verstorbenen Großvaters in Berlin-Moabit aufstößt. Aber dann steht sie vor der seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen geglaubten Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie. „WTF!“\, denkt Amira und macht erstmal eine Insta-Story. \n\n\n\nUnd jetzt? Soll Amira die Kunstwerke einem Museum schenken oder an einen Oligarchen verkaufen? Darf sie sie einfach behalten? Als Zweifel aufkommen\, ob die Sammlung auf legalem Weg zu ihrem Großvater zurückgelangte\, muss plötzlich Amira sich rechtfertigen. Ein atemlos erzählter\, messerscharf beobachteter Roman über eine junge Frau\, die einen Weg finden muss durch das Chaos (hebr. ›Balagan‹)\, das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und ihre Familie im Besonderen ihr hinterlassen hat. \n\n\n\nStimmen zum Buch:„Mirna Funks Figuren tragen so eine ganz schöne Melancholie in sich\, die einen berührt\, aber die man gleichzeitig auch in sich tragen möchte.“ — Caroline Wahl \n\n\n\n„Bäm!“ — Ronya OthmannDer Eintritt 8 EuroEine Anmeldung: Rufnummer 0391 5404884oder per E-Mail an: webteam@stadtbibliothek.magdeburg.de
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LOCATION:Ort: Neue Synagoge Magdeburg\, Julius-Bremer-Straße 3\, 39104 Magdeburg
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SUMMARY:Konferenz: Die Bedeutung der Religionsphilosophie von Hermann Cohen im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs.
DESCRIPTION:Professor Hermann Cohen war ein jüdisch-deutscher Philosoph von internationaler Bedeutung mit Wurzeln in Coswig (Anhalt). Er hinterließ ein umfangreiches Werk\, das nach wie vor von großem wissenschaftlichem Interesse ist. Als Ordinarius für Philosophie an der Universität Marburg (1876-1912) war Cohen maßgeblicher Mitbegründer der einflussreichen Marburger Schule des Neukantianismus. Zu seinen Schülern zählten Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Boris Pasternak und der Politiker Ernst Reuter. \n\n\n\nNach seiner Emeritierung widmete sich Hermann Cohen verstärkt der Interpretation der Philosophie Immanuel Kants im Verhältnis zur Hebräischen Bibel. Daraus entstand ein bedeutender Beitrag zur modernen Religionsphilosophie. Posthum erschien 1919 Cohens – in diesem Kontext auch heute vielzitiertes – Hauptwerk „Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums“. \n\n\n\nHermann Cohen hat Zeit seines Lebens vehement Stellung bezogen gegen Antisemitismus. So legte er in seiner Schrift „Ein Bekenntniß in der Judenfrage“ von 1880 argumentativ dar\, dass für ihn kein Widerspruch zwischen Jüdischsein und Deutschsein existiert. In einem Sachverständigen-Gutachten für das für das Marburger Königliche Landgericht in einem Prozess gegen einen Antisemiten 1888 wies er eindrucksvoll nach\, dass der Gott des Judentums kein Gott des Hasses ist\, sondern im Gegenteil sich Menschlichkeit\, Nächstenliebe\, Fremdenliebe bereits aus dem Talmud herleiten. \n\n\n\nAngesichts des zunehmenden Antisemitismus in Deutschland führt die Cohen-Gesellschaft Coswig (Anhalt) in Kooperation mit der Stiftung LEUCOREA am 22. Und 23. Juni 2026 o. g. Konferenz durch. In der Veranstaltung geht es um die hohe Aktualität religionsphilosophischer Aussagen Hermann Cohens in den zivilgesellschaftlichen Debatten der Gegenwart unter dem Aspekt des interreligiösen Dialogs\, für Verständigung und gegen Antisemitismus.                                                                                                                              \n\n\n\nSie wird durch die Staatskanzlei und das Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt sowie durch den Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt gefördert. \n\n\n\nDie Teilnehmenden erwarten hoch interessante Vorträge und ein Podiumsgespräch mit namhaften Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland sowie ein lebhafter Diskurs zum Thema. \n\n\n\nDie Konferenz findet im Tagungszentrum der Stiftung LEUCOREA in der Lutherstadt Wittenberg\,  Collegienstraße 62\, statt. Beginn ist am 22. Juni um 9:00 Uhr. Die offizielle Einladung und das Programm werden rechtzeitig veröffentlicht. Falls Sie neugierig geworden sind und sich bereits jetzt anmelden möchten\, hier die Kontaktdaten: \n\n\n\nDr. Hans-Jörg Willer – Vorsitzender der Cohen-Gesellschaft Coswig (Anhalt) e. V. \n\n\n\nTelefon: 0160 97781510 \n\n\n\nE-Mail:   privat@dr-willer.de
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