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SUMMARY:Wanderausstellung „In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“
DESCRIPTION:In einer Zeit\, in der immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen persönlich berichten können\, das demokratische Grundfundament unserer Gesellschaft massiv angegriffen wird und antisemitische sowie rassistische Einstellungen zunehmend sichtbarer werden\, gewinnt die Frage nach zeitgemäßer Erinnerungsarbeit neue Dringlichkeit.Die Wanderausstellung „In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ setzt genau hier an: Wie lassen sich Lebensgeschichten von NS-Verfolgten auch dann vermitteln\, wenn direkte Begegnungen nicht mehr möglich sind? \n\n\n\nMithilfe modernster VR-Technologie begegnen die Besuchenden fünf jüdischen Personen\, die von ihren Erlebnissen während der NS-Zeit berichten. Die Menschen erfahren\, wie es war\, sich verstecken zu müssen\, verfolgt und deportiert zu werden. Dies geschieht in einer immersiven Gesprächssituation\, in der die Teilnehmenden in eine virtuelle Umgebung eintauchen und sich ausschließlich auf das Interview mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen fokussieren können. \n\n\n\nIm Begleitprogramm zur Wanderausstellung vertieft ein Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren zentrale Themen wie NS-Zeit\, Exil und Shoah und fördert Empathie sowie kritisches Denken. Ein besonderer Fokus liegt auf Medienkompetenz: \n\n\n\nWie entstehen digitale Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen? Was bedeutet Authentizität in der Erinnerungskultur?
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SUMMARY:Sachsen-Anhalt Tag 2026 in Bernburg
DESCRIPTION:„Wo Sachsen Anhalt trifft“ – unter diesem Motto findet der Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg (Saale). Vom 5. bis 7. Juni 2026 laden das Land Sachsen-Anhalt und die Ausrichterstadt nach Bernburg zum 24. Landesfest ein. Das kommende Landesfest\, das zum zweiten Mal in Bernburg stattfindet\, markiert das 30-jährige Jubiläum des Sachsen-Anhalt-Tages. Die Stadt an der Saale war bereits Ausrichterstadt des ersten Sachsen-Anhalt-Tages 1996. Bernburg\, zentral gelegen und historisch mit der Region Anhalt verbunden\, erwartet zahlreiche Besucher. Die Stadt überzeugte in ihrer Bewerbung mit ihrer Infrastruktur und historischen Bedeutung für das Land. \n\n\n\nDas Projekt Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt ist  bei den Veranstaltungen dabei. Alle weiteren Informationen folgen
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SUMMARY:Verantwortung für ein schwieriges Erbe
DESCRIPTION:Fachtag zu judenfeindlichen Darstellungen an Kirchen \n\n\n\n\n\nAn zahlreichen Kirchen in Deutschland finden sich bis heute judenfeindliche Darstellungen – Reliefs\, Figuren\, Inschriften oder Bildprogramme\, die ein schwieriges Erbe sichtbar machen. Wie aber können Gemeinden\, die solche Werke an oder in ihren Gebäuden haben\, verantwortungsvoll mit diesem Erbe umgehen? Zwischen Aufarbeitung und Empörung\, Skandalisierung und Schweigen\, Mahnung und Denkmalpflege spannt sich ein breites Feld kirchlicher und gesellschaftlicher Auseinandersetzung.  \n\n\n\nDer Fachtag lädt Verantwortliche aus evangelischen und katholischen Kirchengemeinden\, Fachleute und Interessierte ein\, in Austausch zu treten: Welche Wege haben andere Gemeinden gefunden? Welche Konflikte sind entstanden – und welche Lernprozesse möglich geworden? Fachvorträge\, Erfahrungsberichte und Gesprächsrunden geben Einblicke in unterschiedliche Perspektiven\, auch aus jüdischer Sicht.  \n\n\n\nZiel dieser Tagung ist es\, voneinander zu lernen\, sich zu vernetzen und gemeinsam zu überlegen\, wie ein glaubwürdiger\, sensibler und zukunftsorientierter Umgang mit diesem schwierigen Erbe aussehen kann. \n\n\n\nTeilnahmegebühr Hauptprogramm: 50\,00 Euro (inkl. Verpflegungsanteil 35\,- Euro (inkl. 2\,29 MwSt.)) \n\n\n\nTeilnahmegebühr Vorprogramm: 15\,00 Euro (für Transfer\, Eintritt und Führung in Zerbst). Ein Mittagessen am Sonntag im Rahmen des Vorprogramms ist nicht im Preis enthalten und erfolgt auf Selbstzahlerbasis.  \n\n\n\nDie Teilnahme am Vorprogramm ist begrenzt auf 15 Plätze. Bitte geben Sie den Teilnahmewunsch im Feld „sonstige Bemerkungen“ unbedingt mit an! \n\n\n\nÜbernachtung: 76\,00 Euro (EZ)\, 98\,00 Euro (DZ) – individuell buchbar nach Anmeldung im martas Hotel \n\n\n\nInformationen und Rückfragen an: Julia März\, Gemeindepädagogin Ev. Stadtkirchengemeinde Wittenberg\, julia.maerz@ekmd.de  \n\n\n\nEine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. und der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Wittenberg  \n\n\n\nin Kooperation mit  dem Erzbistum Köln; Verein zur Förderung des christlich-jüdischen Gesprächs in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern „Begegnung Christen und Juden. Bayern e. V.“ ; Institut Kirche und Judentum\, Berlin; Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Sachsen-Anhalt e. V.; Koordinierungszentrum deutsch-israelischer Jugendaustausch (ConAct). Projekt: Sichtbar Handeln! \n\n\n\nAlle Informationen finden Sie hier  \n\n\n\nAnmeldung offen bis: 08.06.2026 \n\n\n\nBeginn: 07.06.2026\, 15.00 Uhr \n\n\n\nEnde: 08.06.2026\, 15.00 Uhr \n\n\n\nKursort: Ev. Akademie Sachsen-Anhalt \n\n\n\nGebühr: 50€ (inkl. MwSt.) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n21-programm-04 EndfassungHerunterladen
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SUMMARY:Mirna Funk mit „Balagan“ in der Synagogen-Gemeinden zu Magdeburg
DESCRIPTION:Besondere Autorenlesung von Mirna Funk \n\n\n\nIm Ramen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ laden Stadtbibliothek Magdeburg\, Miteinander e.V.\, Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt Sie herzlich zu einer besonderen Autorenlesung ein: Mirna Funk stellt ihren neuen Roman „Balagan“ in der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg vor. \n\n\n\nÜber das Buch:Eine Frau kämpft um ihr Erbe – und um das ihrer jüdischen Familie. Rasant und höchst aktuell\, ein Roman von Berlin bis Tel Aviv: Mirna Funk\, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands\, erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt\, von Gier und Neid in Familien und von der schwierigen Suche einer jungen Frau nach Bodenhaftung in einer Welt\, die aus den Fugen ist. \n\n\n\nDie Story:Altes Zeug\, im besten Fall ein Erinnerungsstück – mehr erwartet Amira nicht\, als sie die Tür zum Lagerraum ihres verstorbenen Großvaters in Berlin-Moabit aufstößt. Aber dann steht sie vor der seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen geglaubten Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie. „WTF!“\, denkt Amira und macht erstmal eine Insta-Story. \n\n\n\nUnd jetzt? Soll Amira die Kunstwerke einem Museum schenken oder an einen Oligarchen verkaufen? Darf sie sie einfach behalten? Als Zweifel aufkommen\, ob die Sammlung auf legalem Weg zu ihrem Großvater zurückgelangte\, muss plötzlich Amira sich rechtfertigen. Ein atemlos erzählter\, messerscharf beobachteter Roman über eine junge Frau\, die einen Weg finden muss durch das Chaos (hebr. ›Balagan‹)\, das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und ihre Familie im Besonderen ihr hinterlassen hat. \n\n\n\nStimmen zum Buch:„Mirna Funks Figuren tragen so eine ganz schöne Melancholie in sich\, die einen berührt\, aber die man gleichzeitig auch in sich tragen möchte.“ — Caroline Wahl \n\n\n\n„Bäm!“ — Ronya OthmannDer Eintritt 8 EuroEine Anmeldung: Rufnummer 0391 5404884oder per E-Mail an: webteam@stadtbibliothek.magdeburg.de
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LOCATION:Ort: Neue Synagoge Magdeburg\, Julius-Bremer-Straße 3\, 39104 Magdeburg
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SUMMARY:Konferenz: Die Bedeutung der Religionsphilosophie von Hermann Cohen im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs.
DESCRIPTION:Professor Hermann Cohen war ein jüdisch-deutscher Philosoph von internationaler Bedeutung mit Wurzeln in Coswig (Anhalt). Er hinterließ ein umfangreiches Werk\, das nach wie vor von großem wissenschaftlichem Interesse ist. Als Ordinarius für Philosophie an der Universität Marburg (1876-1912) war Cohen maßgeblicher Mitbegründer der einflussreichen Marburger Schule des Neukantianismus. Zu seinen Schülern zählten Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Boris Pasternak und der Politiker Ernst Reuter. \n\n\n\nNach seiner Emeritierung widmete sich Hermann Cohen verstärkt der Interpretation der Philosophie Immanuel Kants im Verhältnis zur Hebräischen Bibel. Daraus entstand ein bedeutender Beitrag zur modernen Religionsphilosophie. Posthum erschien 1919 Cohens – in diesem Kontext auch heute vielzitiertes – Hauptwerk „Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums“. \n\n\n\nHermann Cohen hat Zeit seines Lebens vehement Stellung bezogen gegen Antisemitismus. So legte er in seiner Schrift „Ein Bekenntniß in der Judenfrage“ von 1880 argumentativ dar\, dass für ihn kein Widerspruch zwischen Jüdischsein und Deutschsein existiert. In einem Sachverständigen-Gutachten für das für das Marburger Königliche Landgericht in einem Prozess gegen einen Antisemiten 1888 wies er eindrucksvoll nach\, dass der Gott des Judentums kein Gott des Hasses ist\, sondern im Gegenteil sich Menschlichkeit\, Nächstenliebe\, Fremdenliebe bereits aus dem Talmud herleiten. \n\n\n\nAngesichts des zunehmenden Antisemitismus in Deutschland führt die Cohen-Gesellschaft Coswig (Anhalt) in Kooperation mit der Stiftung LEUCOREA am 22. Und 23. Juni 2026 o. g. Konferenz durch. In der Veranstaltung geht es um die hohe Aktualität religionsphilosophischer Aussagen Hermann Cohens in den zivilgesellschaftlichen Debatten der Gegenwart unter dem Aspekt des interreligiösen Dialogs\, für Verständigung und gegen Antisemitismus.                                                                                                                              \n\n\n\nSie wird durch die Staatskanzlei und das Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt sowie durch den Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt gefördert. \n\n\n\nDie Teilnehmenden erwarten hoch interessante Vorträge und ein Podiumsgespräch mit namhaften Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland sowie ein lebhafter Diskurs zum Thema. \n\n\n\nDie Konferenz findet im Tagungszentrum der Stiftung LEUCOREA in der Lutherstadt Wittenberg\,  Collegienstraße 62\, statt. Beginn ist am 22. Juni um 9:00 Uhr. Die offizielle Einladung und das Programm werden rechtzeitig veröffentlicht. Falls Sie neugierig geworden sind und sich bereits jetzt anmelden möchten\, hier die Kontaktdaten: \n\n\n\nDr. Hans-Jörg Willer – Vorsitzender der Cohen-Gesellschaft Coswig (Anhalt) e. V. \n\n\n\nTelefon: 0160 97781510 \n\n\n\nE-Mail:   privat@dr-willer.de
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SUMMARY:Entweder...Oder
DESCRIPTION:Ein jüdischer und ein nichtjüdischer Nachbar\, Wohnungseigentümer\, treffen sich immer wieder vor ihren Wohnungstüren im Treppenhaus und führen je nach Situation längere Gespräche oder einen schnellen Schlagabtausch im Alltagsmilieu der zufälligen Begegnungen.⁠ \n\n\n\nDer Autor verflechtet die älteste monotheistische Religion mit der Geschichte in der Diaspora und mit dem Staat Israel. Der Doppelstandard hebelt sich aus oder wird ausgehebelt: „Ja\, Aber!“ – der Plot entwickelt beiläufig seine unaufhaltsame Dynamik und hält eine Überraschungparat.⁠ \n\n\n\nSpieldauer: 75 Minuten mit anschließendem Publikumsgespräch.⁠ \n\n\n\nGefördert aus Mitteln der Mikroprojektförderung von Resonanzboden // House of Resources Magdeburg\, ein Projekt in Trägerschaft der .lkj) Sachsen-Anhalt in Kooperation mit AGSA e. V. \n\n\n\n‍Veranstalter:in \n\n\n\nLandesverband der Jüdischen Gemeinden Sachsen-Anhalt
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SUMMARY:Symbolische Übergabe einer Talmud‑Ausgabe in der Eisleber Synagoge
DESCRIPTION:Am 23. Juni 2026 um 15:30 Uhr findet in der Eisleber Synagoge in der Lutherstraße 25 eine besondere Veranstaltung statt: die feierliche\, symbolische Übergabe einer zwölfbändigen Talmud‑Ausgabe an den Eisleber Synagoge e. V. \n\n\n\nDie Ausgabe wird vom Historiker Dr. Gerlinghoff aus Sangerhausen überreicht. In der Einladung heißt es: „Wir laden Sie … zur feierlichen Übergabe einer 12‑bändigen Ausgabe des Talmud … ein.“ \n\n\n\nDa die Synagoge in den kommenden Monaten in eine erste Sanierungsphase eintritt\, wird die Übergabe symbolisch erfolgen. Die Talmud‑Bände werden bis zur Fertigstellung der Sanierung in der Museumssynagoge Gröbzig aufbewahrt. Wie der Verein schreibt: „Die Talmud‑Ausgabe wird bis zur Fertigstellung der Sanierung in der Museum-Ssynagoge Gröbzig aufbewahrt werden.“ \n\n\n\nIn Ramen des Projektes Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt
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