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SUMMARY:Buchlesung mit John Wyttmark: „Lokführer des Todes“
DESCRIPTION:Im Rahmen der jüdischen Kulturtage in Schönebeck (Veranstaltungsreihe „SCHALOM – Jüdisches Leben – damals und heute“) und des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“. \n\n\n\nWir laden Sie herzlich zu einer öffentlichen Buchlesung mit dem Romanschriftsteller John Wyttmark aus Delitzsch ein. Der Autor präsentiert seinen historisch fundierten Roman „Lokführer des Todes“\, der einen tiefen und bewegenden Einblick in die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte vermittelt. \n\n\n\n„Wenn menschliche Moral in einer Gesellschaft nicht mehr existiert und nicht mehr Handlungsmaxime eines Staates ist\, wird jedes Verbrechen möglich und verkümmert zum technischen Problem.“ — John Wyttmark. \n\n\n\nZum Inhalt des Buches \n\n\n\nDer Zug steht auf dem Gleis zur Abfahrt bereit\, die Hitze drückt unbarmherzig\, und aus den Waggons dringt ein leises Wimmern. Lokführer Hilse steigt auf seinen Bock – das Ziel der mehrtägigen Reise ist Auschwitz. Hilse ist eines der Rädchen im Getriebe der nationalsozialistischen „Endlösung“ und fährt Abertausende ihrem sicheren Ende entgegen. \n\n\n\nDoch es gibt auch Widerstand. Als sein zukünftiger Kollege Klaus auf den Passus der „Geheimen Reichssache“ im Arbeitsvertrag hingewiesen wird\, ahnt er noch nicht\, dass er Todgeweihte in Vernichtungslager bringen soll. Als ihm das unsägliche Grauen bewusst wird\, fasst er den Entschluss\, sich dem Wahnsinn entgegenzustellen. Das Buch ist den unzähligen Opfern und den Mutigen\, die sich auflehnten\, gewidmet. Der Roman „Lokführer des Todes“ ist offizieller Bestandteil der Bibliothek von Yad Vashem in Israel.Gebühren: Für die Teilnahme entstehen keine Gebühren (Eintritt frei)Format: Öffentliche VeranstaltungAnmeldung: \n\n\n\nAus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 5. November 2026 gebeten. \n\n\n\nKontakt zur Anmeldung (Salzlandmuseum\, Leiterin Frau Petra Koch): \n\n\n\nTelefon: 03471 684-624410 \n\n\n\nE-Mail: museum@kreis-slk.de
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LOCATION:Ort: Salzlandmuseum\, Pfännerstraße 41\, 39218 Schönebeck (Elbe)
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SUMMARY:Gedenkführung auf dem jüdischen Friedhof Aschersleben zu den Spuren der Novemberpogrome
DESCRIPTION:Im Vorfeld des Jahrestages der Novemberpogrome von 1938 laden wir zu einer thematischen Gedenkführung ein. Im Mittelpunkt des Rundgangs steht das Schicksal der jüdischen Gemeinde Ascherslebens und die Zerstörung der repräsentativen Aussegnungshalle\, die in den späten Abendstunden des 10. November 1938 in Brand gesteckt wurde.Die Führung ist kostenlos. Spenden für den Erhalt des Friedhofs sind willkommen.Wichtiger Hinweis: Männliche Besucher werden höflich gebeten\, auf dem Friedhofsgelände eine Kopfbedeckung zu tragen.
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LOCATION:Ort: Jüdischer Friedhof Aschersleben\, Schmidtmannstraße 35\, 06449 Aschersleben
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SUMMARY:Thematische Führung. Bernburg
DESCRIPTION:Öffnung des Jüdischen Friedhofes im Rahmen des Volkstrauertages
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SUMMARY:Havelberger Dialoge: Lesung und Gespräch mit Ayala Goldmann
DESCRIPTION:Die Reihe „Havelberger Dialoge“ wird fortgesetzt. Angesichts der schweren Bedingungen\, mit denen das jüdische Leben in Deutschland oft konfrontiert ist\, möchten wir mit dieser Veranstaltungsreihe unterschiedlichen jüdischen Perspektiven eine Bühne bieten. Der diesjährige Fokus liegt dabei ganz bewusst auf sehr persönlichen\, authentischen Erfahrungsberichten. \n\n\n\nAls zweiten Gast der Reihe begrüßen wir die Journalistin und Autorin Ayala Goldmann. In einer Lesung aus ihrem Buch „Der Schofar-Flashmob und andere schräge Töne. Auserwählte Glossen vom Rand der jüdischen Welt“ wirft sie einen Blick auf den ganz normalen\, manchmal skurrilen jüdischen Alltag – auch in der Zeit nach dem 7. Oktober 2023. Ihre Erzählungen spannen einen weiten Bogen von rivalisierenden Rabbinern bis hin zu den pragmatischen Fragen eines Friedhofsgrabs in Berlin. \n\n\n\nAyala Goldmann\, 1969 in Hamburg geboren und in Ulm aufgewachsen\, arbeitet als Redakteurin für Feuilleton und Wissen bei der „Jüdischen Allgemeinen“. Nach der Lesung sind alle Gäste herzlich eingeladen\, sich am offenen Gespräch zu beteiligen.Eine Veranstaltung der Domgemeinde Havelberg-Nitzow. Gefördert mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt.
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SUMMARY:Havelberger Dialoge: Lesung und Gespräch mit Louis und Joëlle Lewitan
DESCRIPTION:Zum Abschluss der diesjährigen „Havelberger Dialoge“ laden wir Sie zu einem besonderen Abend ein. Da jüdische Identität in Deutschland nach wie vor einen schweren Stand hat\, bleibt es fortlaufend wichtig\, jüdischen Stimmen zuzuhören. Zum Finale unserer Reihe rücken wir die tiefgreifenden persönlichen und familiären Erfahrungen in den Mittelpunkt. \n\n\n\nIn dieser abschließenden Veranstaltung sprechen die Psychologen Louis und Joëlle Lewitan (Vater und Tochter). Als Nachfahren von Überlebenden der Shoah stellen sie ihr Buch „Der blinde Fleck: Die vererbten Traumata des Krieges und warum das Schweigen in den Familien jetzt aufbricht“ vor. Sie berichten vom Umgang mit Tätern und Mitläufern und wie die nachfolgenden Generationen dieses Erbe verarbeiten. Ein lebensnahes Plädoyer für die Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Familiengeschichte. \n\n\n\nNach der Lesung laden die Autoren das Publikum zu einem vertiefenden Gespräch ein.Eine Veranstaltung der Domgemeinde Havelberg-Nitzow. Gefördert mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt.
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